Gedanken zur höheren Macht!
Nieder knien und den Allmächtigen um Hilfe flehen?
Und dann wird sich schon alles wenden?
Wundscheuern werden sie sich die Knie, wenn sie Gott
in einer nasskalten Wohnung um etwas Wärme bitten.
Zu Eis erstarren werden ihnen die erhobenen Hände.
Wenn man sich zu Tode friert, verkohlt man die Möbel, man
steckt das Haus in Brand, aber bleibt nicht auf den Knien liegen.
Wir brauchen Freiheit, wirkliche Freiheit um alle Regeln beiseitezulassen.
Freiheit um Gott zu entdecken auf unsere eigene Weise.
Gott ist sehr beschäftigt, er hat einen langfristigen Plan für die Menschheit,
der weit hinausreicht über unsere Begriffswelt.
Es ist unvernünftig von uns zu erwarten, dass er sich mit dem Einzelnem abgibt.
Der Einzelne ist lediglich wichtig in seiner Eigenschaft als verbindendes Glied,
zwischen Vergangenheit und Zukunft, durch seine Kinder oder Enkelkinder,
oder durch seinen Beitrag, den er sonst der Menschheit leistet.
Und darum betet nicht zu Gott, dass er eure Probleme löse,
Bettet zu dem Göttlichem, was in euch ist.
Habt den Mumm für euch selber zu kämpfen.
Gott will tapfere Seelen, er will, dass Ihr gewinnt, nicht dass Ihr aufgebt.
Wenn Ihr nicht gewinnen könnt, versucht es wenigstens.
Gott liebt den Wagemutigen, also:
Entschliesse dich den Mut zu haben und den Willen es durch dich Selbst zu schaffen,
Entschliesse dich für dich Selbst zu kämpfen, und für die du liebst.
Dann wird das Göttliche in dir mit dir kämpfen.
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von Alphonse am 11.10.2009 - Steckbrief ansehen!
Kommentare (1) zu dieser Kurzgeschichte
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